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Dienstag, 24. September 2013

Dienstagsfrage 39/2013

Die Dienstagsfrage aus dieser Woche dreht sich um Hilfsmittel.

"Welches ist Dein wichtigstes Hilfsmittel beim Stricken, abgesehen von Garn und Nadeln (und ggf. der Anleitung)?"

Das ist recht einfach und kurz zu beantworten. Neben Nadel und Faden benötige ich ab und an Maschenmarkierer und einen Zettel und einen Stift um die Reihen zu zählen. Beides benötige ich nicht immer, aber gerade bei schwierigeren Abfolgen hilft es mir immens, wenn ich die Reihen per Strichliste zählen kann. Ich weiß, es gibt auch richtige Reihenzähler, aber mit Zettel und Stift komm ich - meine ich zumindest - besser klar. 

Gutes Licht und Ruhe lasse ich hierbei mal außen vor, es liegt auf der Hand, dass man bei Dunkelheit und auf einem herumturnenden Kindern eher weniger gut stricken kann.
 
Einen schönen Dienstag.

Dienstag, 17. September 2013

Dienstagsfrage 38/2013

Endlich finde ich mal wieder die Zeit ein wenig zu bloggen. Und da die Dienstagsfrage recht interessant ist, mach ich diesmal wieder mit. (Demnächst mach ich auch mal wieder was eigenes, versprochen.)

"Kaufst du Wolle und Garne eher markenbewusst oder greifst du auch zu No-Name-Produkten? Bitte begründen, danke.
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!"

Ich kaufe Wolle generell überall. Hauptsächlich habe ich zwar Markenwolle hier liegen, die ich neulich bei einem Ausverkauf erstanden habe, aber ich habe auch ein paar Knäule Wolle aus dem Discounter. Sie muss nicht schlechter sein, als die von Schachenmayr und Co.. Teilweise habe ich in Markenwolle mehr Knoten als in Discounterwolle. Das ist dann in Anbetracht des meist deutlich höheren Preises echt ärgerlich. 
Einmal hab ich bei Discounterwolle ins Klo gegriffen, die war so faserig, da kam ich überhaupt nicht mit zurecht. Ein anderes Mal war ich von der Wolle sehr, sehr angetan, dass ich mich am Ende ärgerte, davon nicht mehr gekauft zu haben. 
Was ich auf keinen Fall kaufe, sind diese Megaknäule, die man bei Real und so findet, die sind meist aus extrem billigem Acryl gemacht, welches schon beim Verarbeiten knistert und die Finger schwitzen lässt. Es soll ja Leute geben, die auf diese Knäule schwören, ich tus nicht. Bei Synthetiks merkt man den Unterschied zwischen den Garnen nämlich mehr als bei Naturfasern, wie z.B. Baumwolle. 

Im Endeffekt kann man Discounterwolle getrost kaufen, sicher ist mal ein faules Ei dabei, aber das kann auch bei Markenwolle passieren.

Einen schönen Dienstag!

Dienstag, 3. September 2013

Dienstagsfrage 36/2013

Diesmal bin ich wieder bei Wollschafs Dienstagsfrage mit von der Partie. 


"Was gehört deiner Meinung nach in einen Handarbeitsblog und was geht gar nicht?
Nur handarbeitsbezogene Themen oder auch mal was anderes?
Auch kritische/negative Meinungen über andere Handarbeitstechniken, andere Blogs, Gruppen, Foren, Plattformen etc.?
Über Krankheit, Tod und so was?"

Das soll meines Erachtens dem Blogger überlassen bleiben. So ist mein Blog auch kein reiner Handarbeitsblog. Ich habe hier auch schon meine Meinung zu anderen Dingen kundgetan. Sei es zu einer Serie oder einer Creme. Denn mein Blogtitel "Beerenmamas Welt" schränkt mich thematisch nicht ein, sondern lässt vieles offen. Allzu private Dinge würd ich hier jedoch nicht kundtun. Dazu gehören Kinderbilder, Probleme oder andere Ereignisse, die nur mich und mein Umfeld angehen.

Ansonsten kann es schon bereichernd sein, neben dem Handarbeiten über andere Dinge zu schreiben. Sei es nun ein Urlaub oder eine Rezi über das zuletzt gelesene Buch. So lockt man vielleicht doch noch einen weniger an Handarbeiten interessierten Leser auf seine Seite. 

Ich finds immer traurig, wenn man sich selbst nur auf ein Thema beschränkt. Da geht nicht zuletzt auch die schreiberische Kreativität verloren.

In diesem Sinne, einen kreativen Dienstag. 

Dienstag, 30. Juli 2013

Wollschafs Dienstagsfrage 31/2013

Auch diese Woche gibts wieder eine verstrickte Dienstagsfrage: "Welche Wolle liegt schon am allerlängsten in deinem Vorrat? Warum ist sie noch nicht verarbeitet (oder verkauft oder verschenkt…)? Was soll(te) aus ihr einmal werden?"

Ich hab seit ewigen Zeiten drei Rollen Filethäkelgarn im Schrank. Aber ich kann es einfach nicht. Aber da ich nicht aufgebe, bleibt das erstmal drin. 
Außerdem hab ich hier noch Pailettengarn als "Schrankhüter". Was ich ursprünglich damit machen wollte, weiß ich nicht mehr. Ein klein wenig davon habe ich in einem Lesezeichen verarbeitet, aber sonst.... 

Es ist doch leider häufig so, man sieht etwas, kauft es, weil einem die Ideen dazu nur so im Kopf rumsprangen und hat bis man zuhause ist völlig vergessen, was man damit machen wollte. Ich muss mir dringend ein Notizbuch für unterwegs zulegen, damit ich meine Ideen direkt aufschreiben kann.
Pailettengarn


Häkelgarn, sichtbar sind rot und weiß, darunter ist noch eine gelbe Rolle


Einen kreativen Dienstag!

Dienstag, 23. Juli 2013

Wollschafs Dienstagsfrage 30/2013

Um diese Frage geht es heute beim Wollschaf:

"Stricken und Hitze – verträgt sich das bei dir? Strickst du weniger, gar nicht, etwas anderes als sonst?"

Ja, es kommt nur immer auf das Werk an, an dem ich gerade arbeite. Socken klappen z.B. prima, da man ja immer nur wenige Maschen hat, auf die man sich konzentriert (also je Nadel). So hat die Nadel, bzw. die Maschen darauf gar nicht die Chance so sehr aneinander zu pappen. Große Teile, wie z.B. der Frangiflutti geht momentan gar nicht. Da klebt die Wolle schnell an der Nadel und gleitet nicht mehr so schön. Außerdem mag ich bei dem Wetter keine Bambusnadeln, da ich das Klebegefühl da noch mehr habe. 
Häkeln geht prima, wäre beim Nähen die Bügelei nicht, wäre das auch kein Thema. 

Eine andere Sache ist natürlich das Garn, ist zu viel Kunstfaser enthalten klebt die Wolle noch viel schneller an den Nadeln und man kann nur ganz wenig in eins stricken. Und nach jeder zweiten Reihe absetzen macht nun wirklich keinen Spaß. Garne, die zum Großteil oder komplett aus Naturfaser bestehen kleben fast gar nicht an der Nadel.

Das solls von mir gewesen sein.

Dienstag, 16. Juli 2013

Wollschafs Dienstagsfrage 29/2013

Beim Wollschaf gibt es diese Woche diese Frage:

"In den letzten Tagen fiel mir wieder einmal auf, dass meine Arbeiten an verschiedenen Tagen gern unterschiedlich ausfallen – bei gleichen Voraussetzungen wie gleichem Garn und gleicher Nadelstärke versteht  sich.
Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum ich z. B. ungern Socken mache, also zwei möglichst gleiche Teile.
Ich denke, bei mir ist das wie mit meiner Handschrift, die auch schon mal anders als am Tag zuvor rüberkommt? Könnt Ihr das auch bei Euch beobachten? Je nachdem, wie man drauf ist?
Und wenn ja, welche Tricks gibt es gegen dieses Phänomen? Kann ja sehr unschön sein und zum Aufribbeln zwingen…."

Ja, ich kenne das Problem auch. Mir fällt das besonders bei den Handpuppen auf, die mit gleicher Wolle gestrickt (meist Catania) bei gleicher Nadelstärke, selbiger Maschen- und Reihenanzahl unterschiedlich groß werden. Das ist bei den Puppen aber eigentlich unerheblich, da kommt es nicht drauf an, ob der Elefant nun zwei cm größer ist als das Känguruh. Ist in Natura ja schließlich auch so. Socken habe ich bisher noch nicht gestrickt, daher hat es mich bisher auch nicht geärgert. Ich denke, wenn man die zweite Socke möglichst zeitnah an der ersten strickt (oder auch beider gleichzeitig auf der Rundstricknadel), dann gibt sich das Problem von allein. Wie fest ich stricke ist jeden Tag unterschiedlich, wie eben beim Schreiben (wurde ja oben schon genannt - vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb ich fast alles auf dem Rechner schreibe). 
Der einzige Punkt, wo ich das wirklich als Problem ansehe sind Sachen, wo es um Passform geht. Da bleibt einem wohl nichts anderes übrig als zu Ribbeln oder rückwärts zu stricken. Ansonsten sind die Unterschiede eher minimal (jedenfalls bei mir, weil bei über 70 Reihen ein bis zwei cm mehr zu haben fällt in der einzelnen Reihe betrachtet nur wenig ins Gewicht). Aber mal schauen, wie ich darüber denke, wenn ich mich mal an meine Sockenbücher getraut habe... 

Ich wünsche einen wundertollen Dienstag!

Dienstag, 9. Juli 2013

Wollschafs Dienstagsfrage

Über Alpi bin ich ans Wollschaf geraten. Das Wollschaf stellt jeden Dienstag eine verstrickte Frage für alle Strickblogger. Und da ich dazugehöre, mach ich einfach mal mit. :)

"Gab’s von Freunden, Verwandten, Passanten oder so schon mal dumme Kommentare zum Thema stricken? Gibt’s ein Vorurteil oder einen Spruch, über den Du Dich besonders aufregst oder ärgerst?"

Zum Glück habe ich immer viel Zuspruch bekommen. Naja, was heißt zum Glück, im Grunde, hätt ich die Leute, die mir mit nem Vorurteil gekommen wären entweder gnadenlos ignoriert oder ebenso gnadenlos mit meiner Kodderschnauze niedergelabert hätte (ist immer abhängig von der Laune). Mein Mann freut sich, dass ich ein Hobby habe, welches nicht vorm Lappi stattfindet (dann kann er dran, haha), Eltern und Schwiegereltern findens toll, diverse Freunde haben sich auch schon an meinem Hobby geschenketechnisch erfreuen können. Auch die Arzthelferinnen bei meinem Gyn haben sich im letzten Jahr (während der Schwangerschaft mit der Lütten) nur positiv geäußert. Doof angeguckt wurd ich im Wartezimmer allerdings von diversen Mitpatientinnen... Aber da steh ich drüber. 
Vorurteile, wie das es ein "omamäßiges Hobby" wäre musste ich mir noch nicht anhören. Stricken ist schließlich ebenso entspannend wie Yoga, ich kann ganz toll dabei abschalten und hab am Ende (auch wenns mal länger dauert) noch ein Ergebnis in Händen. Das kann man nicht von jedem Hobby sagen. Andere spielen stundenlang irgendwelche Konsolenspiele ohne nach rechts und links zu gucken, ich sitz auf dem Sofa (häkeln kann ich z.B. aber auch im stehen), seh fern, unterhalte mich, telefoniere, etc.... Im Grunde ist es doch ein recht kommunikatives Hobby, das kann man doch nur positiv sehen. 

Einen schönen Dienstag!